Über Kolping
Familien- und Wellness-Oase im ungarischen Alsópáhok
Dass das Projekt überhaupt entstehen konnte, ist das Ergebnis einer engen und zukunftsorientierten Zusammenarbeit der beiden nationalen Kolpingverbände. Kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Mai 1991 machten Professor Dr. Lászlo Korinek und ich Pläne für ein Familienhotel am Balaton, in dem kinderreiche Familien aus Deutschland und Ungarn gemeinsam Ruhe und Erholung finden. Unsere Idee begeisterte auch den Zentralvorstand des ungarischen Kolpingwerkes und unter Mithilfe der Diözese Veszprem sowie der Gemeinde Alsópáhok fand sich ein geeignetes Grundstück.
Unterstützt wurde das Projekt von dem damaligen ungarischen Staatspräsidenten Dr. Jozsef Antal und vom deutschen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl. Zahlreiche private Spender und Kolpingsfamilien, deutsche Diözesen, der Freistaat Bayern, die Bundesrepublik Deutschland und Kolping Augsburg erklärten sich bereit, die stattliche Summe von insgesamt 10 Millionen Euro aufzubringen.
Ein Team aus engagierten „Kolpingern” machte sich an die praktische Umsetzung des ehrgeizigen Projekts – neben Prof. Dr. Korinek und mir waren dies Michael Geiszbühl, Lothar Füller, Matthias Stegmeir, Werner Moritz, Hans Schottenhammer, Msgr. Josef Hosp und Csaba Baldauf. Dem Hoteldirektor der ersten Stunde, Csaba Baldauf, gelang es, das Kolping Hotel Spa & Family Resort als konkurrenzfähiges Unternehmen auf dem hart umkämpften Tourismus-markt zu positionieren: Heute zählt das Hotel in Ungarn zu einem der erfolgreichsten Familienhotels mit internationaler Ausrichtung.
Joachim Lehmann
Geschäftsführer
Kolping Bildungswerk
Diözese Augsburg
10. Oktober, 2006

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